Die Rumpler C.I (Werksbezeichnung 5 A2) ähnelte der B.I und hatte wie diese das typische Heck der Rumpler-Taube mit Schleifsporn. Die Tragflächen waren leicht gestielt und hatten einen Sichtausschnitt am Rumpf, um die Sichtverhältnisse aus dem Cockpit zu verbessern. Angetrieben war die C.I mit einem 160 PS 6-Zylinder-Mercedes D.III, ab 1916 in der Version Rumpler C.Ia auch einen Opel-Argus As.III-Reihenmotor mit 180 PS, dessen halbkreisförmiger Kühler auf der oberen Tragflächenvorderkante zentral angebracht war. Erste Flugtests verliefen so erfolgsversprechend, daß sehr schnell der Großserienbau nicht nur bei der Fa. Rumpler, sondern in Lizenz auch bei den Firmen Germania-Flugzeugwerken, den Märkischen Flugzeug-Werken (MFW), der Hannoverischen Waggonfabrik (Hawa) und der Albert Rinne Flugzeug-Werken anlief. Spätere C.I erhielten neben dem Beobachter-MG auch ein links am Rumpf montiertes, starr nach vorne gerichtetes, synchronisiertes MG für den Piloten. Die Produktion lief in großen Stückzahlen bis Juni 1917, wobei allein Hawa 387 C.Ia und die Bayrischen Flugzeugwerke 150 unbewaffnete C.I als Schulmaschinen lieferte.
Sonntag, 14. Juni 2009
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